Laufen und Nachfolger

Laufend sieht man nicht nur mehr von der Welt, sondern auch von sich selbst.

Ich laufe seit meiner Studentenzeit, anfangs durch den Wald und ohne Ziel - nur fürs Glück. Später hat mich der Ehrgeiz gepackt und mit 40 hab ich am ersten Marathon teilgenommen. Insgesamt sind es dann rund 20 gewesen - Bestzeit 3:23.44. Aus Trainingsgründen bin ich wohl umgerechnet etwa 2 mal um die Erde gelaufen.

Gemeinsam haben wir an sehr vielen Läufen teilgenommen. Meine Frau kam immer um einiges vor mir ins Ziel und hat dann schon mal die Getränke besorgt! Danach musste sie dann noch zur Sieger-ehrung, während ich meine Teilnehmer-urkunde abgeholt habe.

Heut machen meine Knie das "Gehopse" nicht mehr mit und ich bin auf das Rad umgestiegen; Hauptsache, ich bleibe in Bewegung...

Meine Frau Marion fand Langlauf zunächst viel zu anstrengend und wenn ich sie mal zu einem gemeinsamen Lauf überreden konnte, grummelte von hinten "Nicht so schnell". Das hat sich bald geändert. Sie lief wie ein "geölter Blitz" und verschwand bei Rennen daher schnell aus meiner Sicht. Oft hat sie gewonnen und einen ganzen Schrank mit Pokalen angesammelt, sie war ein überragendes Lauftalent.

 

Ein Laufportrait von Marion (pdf)

 

Auch die Kinder liefen mit, wozu mitunter etwas Motivationsarbeit notwendig war.
Hier nach dem Frankfurter Minimarathon:

Das "Unruhe-Gen" der Eltern haben sie aber wohl nur teilweise geerbt. Aber vielleicht braucht es ja auch noch ein paar Jaare, um sich zu entfalten.