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Angststörungen |
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Ängste und Angststörungen sind ein Thema unserer Zeit. Vermutlich liegen die Hauptgründe hierfür nicht in äußeren Veränderungen der realen Welt, sondern in den Einstellungen zur Angst. Wurde in früheren Epochen und Kulturen die Angst oft eher als Herausforderung für den Reifungsprozess und die Entwicklung des eigenen Mutes verstanden, so besteht heute eine starke Tendenz, dass sie zur „Eintrittskarte" in eine „Patientenkarriere" wird. Unser Therapieprogramm ist daher darauf ausgelegt, nicht nur auf der Symptomebene zu reagieren, sondern auch Verständnis für die sinnhaften Zusammenhänge der Angstentwicklung zu fördern. |

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Das Hauptproblem bei den Angststörungen ist in der Regel nicht die Angst, die persönlich zunächst am schlimmsten empfunden wird, sondern die Vermeidung! Die Tendenz, die angstbesetzten Reize und Situationen zu vermeiden führt zunächst „leider" zu einer Entlastung und Angstminderung. Die nun entstehende „Vermeidungsstörung" ist die zentrale und für die weitere Persönlichkeitsentwicklung destruktive Problematik, die mit einer ängstlichen Selbstbeobachtung und dem Meiden von sozial wichtigen Situationen und Verhaltensweisen einhergeht. |
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Angst- oder Vermeidungstörung??? |
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Therapeutisches Vorgehen bei Angststörungen |
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Unsere therapeutische Strategien haben vier Hauptansatzpunkte: 1. Symptomatik verringern 2. Angsthintergrund verstehen 3. Gefühlsausdruck fördern 4. Körperliche Fitness fördern |


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Förderung von Ausdruck, Mut und Bewegungsfreude |
